Rettung für sonnenstrapazierte Gesichter

Dieses Pfingstweekend habe ich mit Mirco und seiner Familie in München verbracht. Dies bei strahlendem Sonnenschein und bis zu 34 Grad. Stadtrundgang, Englischer Garten, Biergärten – wir waren also ständig draussen an der Sonne.

Als ich am Samstagabend ins Hotelzimmer kam, hatte die Sonne trotz SPF50 meinem Bleichgesicht gut zugesetzt. Obwohl ich nochmal um einen Sonnenbrand rumgekommen bin, hatte ich doch eine zündrote Rübe, die Haut hat gespannt, heiss, das volle Programm.

Nach einer kühlen Dusche habe ich eine meiner neuen Errungenschaften, die Wrapping Coat Spray Mask von Missha (gibt’s auch mit Aloe statt Honig) auf’s Gesicht gesprüht.

Was für eine Wohltat!

spraymaskeSchon das Aufsprühen der Maske ist erfrischend. Der kühlende Effekt hält dann auch während der 3 Minuten, welche die Maske zum Einziehen braucht, an. Diese Maske wird nachts vor dem Schlafengehen aufgetragen und ersetzt die Feuchtigkeitscrème. Dies merkt man auch nach dem Einziehen und am nächsten Morgen nach dem Aufstehen. Die Haut ist weich, entspannt und gut mit Feuchtigkeit versorgt. Und anders als Feuchtigkeitscrèmes ist die Maske an einem heissen Sommerabend wesentlich angenehmer und erfrischender in der Anwendung. Wer weiss, wie sich eincrèmen mit verschwitztem Gesicht anfühlt, versteht, was ich meine.

Für’s Gesicht ersetzt mir die Maske bestimmt auch in Zukunft die Aftersun-Lotion. Ich überlege mir im Moment auch, ob ich für unseren Roadtrip in den USA noch die Variante mit Aloe erstehen soll.

Pig-nose clear black head 3-step kit

Die gemeinen schwarzen Pünktchen auf der Nase… Wie gerne würde ich sie doch loswerden. Umso gespannter war ich deshalb, was ein Test des Pig-nose clear black head 3-step kit von Holika Holika mir bringen würde.

Pignose1Zuallererst mal: Ich habe noch NIE niedlichere Anti-Mitesser-Patches gesehen! Bei dem Set handelt es sich um drei dieser Patches, welche nacheinander auf die Nase appliziert werden.

Schritt 1: Der weisse Patch

pignose2Dieser Patch wird während 15-20 Minuten auf der Nase getragen und dient dazu, die Poren so weit aufzuweichen, dass sie im 2. Schritt besser entfernt werden können. Dieser Patch ist in extrem viel Flüssigkeit eingelegt. Packt ihn also besser überm Lavabo aus.

Schritt 2: Der rosa Patch

pignose3Der zweite Patch ist in etwa das was wir in der Schweiz auch an Anti-Mitesser-Patches erhalten. Also Patch nassgemacht, auf die Nase gepappt und 10-15 Minuten antrocknen lassen und dann abziehen.

Schritt 3: Der hellblaue Patch

pignose4Wie der erste Patch ist auch dieser in ziemlich viel Flüssigkeit eingelegt. Er kühlt und ist dazu da, die Poren zu verkleinern. Was ich auch bei Gesichtsmasken immer wieder feststellen muss: Mein europäischer Zinken tut sich manchmal etwas schwer, für koreanische Näschen designte Masken an Ort und Stelle zu halten.

Das Ergebnis:

Die Haut auf der Nase ist viel feiner und die Mitesser um einiges weniger sichtbar. Das Ergebnis hält noch ein paar Tage an und dann wäre eigentlich wieder die nächste Maske dran. Wer sich regelmässig die rund eine Stunde Zeit nehmen möchte, für den ist dies sicher eine lohnende Investition.

 

 

Meine Dschungelprüfung: Der Schneckenschleimmaskentest aka „Billy , eingeschleimt“

Ich habe es also getan: Ich habe die Schneckenmaske getestet.

Wie sie da so als Muster in meinem Paket mit koreanischen Goodies lag, wusste ich, dass so was öffentlich getestet gehört. 🙂

Zu den Fakten:

Schneckenschleim wird nachgesagt, dass er bei Akne, Falten, Pigmentflecken und Narben wahre Wunder vollbringen und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen soll. Ausserdem kann es Kaffee kochen, ruft deine Grossmutter an und bezahlt deine Rechnungen… 😉 Auf alle Fälle verkaufen sich Crèmes und Masken mit Schneckenschleim in Korea wie warme Semmeln und auch Hollywoodsternchen wie Katie Holmes schwören drauf. Die Schnecken werden in einer klinisch reinen Umgebung gezüchtet und teils mit rotem Ginseng gefüttert. Also nix mit einem beschaulichen Leben in einem Kopfsalat. 🙁

Nun zum Test:

SchneckenmaskeErst mal das Päckchen aufgerissen und dran geschnuppert. Riecht nach Blümchen. Nicht, dass ich was anderes erwartet hätte, schmeckt man doch beim Schneckenessen auch nur die Kräuterbutter.

Beim Auspacken und Entfalten der Gesichtsmaske kam mir dann aber schon kurz das Würgen (frühmorgens erträgt meine Psyche wohl den Gedanken von Schneckenschleim auf meinem Gesicht noch nicht). Naja, ich habe sie dann doch aufgelegt.

Das Beweisbild:

billy_schneckenkopfNach 15 Minuten kam das Ding dann in den Müll und der Rest wurde ins Gesicht einmassiert.

Fazit:

Die Haut ist etwas weicher als nach einer hier üblichen Feuchtigkeitsmaske, aber optisch oder sonst so ist da nichts passiert. Leider ist das Gefühl auf der Haut eher etwas klebrig. Zumindest für mich also den Ekelfaktor und das Geld nicht wert. Einen Testbericht für eine Maske die tatsächlich hilft und dabei auch um einiges appetitlicher ist, habe ich noch in der Schublade…

Die Qual der Wahl… Schneckenschleimmasken

Nachdem ich gestern noch ein zweites Muster für eine Schneckenschleimgesichtsmaske erhalten habe und ein Testbericht erwünscht ist, hier die Frage aller Fragen:

SchneckenmaskenZuerst die nette, dezente von Nature Republic oder soll ich doch zuerst die Samsung-Maske testen?

Ich lasse euch da mal abstimmen, um Kommentare bin ich deshalb nicht unglücklich. 😉

Die Irina Beller der Feuchtigkeitscrèmes

Mit meiner letzten Bestellung bei Cosmetic Love, einer Firma, die auf den Versand von koreanischer Kosmetik spezialisiert ist, habe ich ein Muster der Gold Caviar Cream der Firma Skinfood erhalten.

Gold Caviar CreamGemäss Hersteller enthält diese Crème Kaviarextrakt aus Russland, pures Gold und Kollagen und soll für straffe Haut sorgen und als Antifaltenpflege dienen. Das muss natürlich getestet werden.

Also Tütchen auf und Inhalt mal auf den Handrücken ausgedrückt.

Caviar Cream HandWie ihr vielleicht erkennen könnt, ist die Crème leicht transparent.

Also habe ich die Sauce nach Reinigung und Serum auf die Haut gegeben. Was mir aufgefallen ist: Die Crème spendet relativ wenig Feuchtigkeit, das Gesicht war nachher mattiert.

Obwohl ich noch keine Kandidatin für Kollagencrèmes bin, muss ich sagen, dass die Crème zu wenig pflegend ist – ich hätte sie eher jemandem mit fettiger Haut oder als leichte Feuchtigkeitscrème für Sommertage empfohlen.

Fazit, wie im Titel angedeutet: Irgendwie hat die Crème Gemeinsamkeiten mit Irina Beller. Den oberflächlichen Glitzer des Luxus (Das Gold! Der Kaviar!) ohne den nötigen Tiefgang und irgendwie unnötig für uns Unbeteiligten. 😉