Pulled Pork Burger Weekend Special Teil 5: Finale!

Jetzt haben wir derart viel Vorgeplänkel gehabt, dass ihr jetzt sicher mal den Protagonisten, unseres Sonntagsburgers kennenlernen möchtet: Das Pulled Pork.

Mangels eines Smokers mache ich das Pulled Pork ganz klassisch im Slow Cooker. In den USA sehr verbreitet, ist der Slow Cooker in der Schweiz beinahe inexistent, was schade ist. Einerseits ist es für uns Berufstätigen superpraktisch, morgens alles in einen Topf zu werfen und abends nach Hause zu kommen und das Nachtessen fertig zu haben, andererseits sorgen die langen Garzeiten auf niedriger Temperatur dafür, dass auch günstigere Fleischstücke butterzart werden – Tiere bestehen schliesslich nicht nur aus Filet. Da die Rezepte im deutschsprachigen Raum eher noch spärlich gesäht sind, haben wir uns Ende letzten Jahres dazu entschlossen, ein günstiges Modell anzuschaffen. Wir würden ihn auf alle Fälle nicht mehr so schnell hergeben.

Für das Pulled Pork und zur Vollendung des Burgers braucht ihr:

zutaten_pulled– 1 Stück Schweinschulterbraten (wir haben hier nicht ganz ein halbes Kilo. Die Sauce  und das Rezept reicht aber für bis zu 2.5kg Fleisch)
– 1/2 grosse oder 1 kleine Zwiebel
– 2.5 dl Apfelessig
– Stubb’s Pork Spice Rub
– 1 Flasche Stubb’s Smokey Mesquite BBQ Sauce (oder eine andere BBQ Sauce, je nach Geschmack)
– 7 EL brauner Zucker
– 1 1/2 EL Paprikapulver
– japanische Mayonnaise
– Eisbergsalat

Für das Rezept könnt ihr euch durch die Gallerie klicken. Es war ein absolutes Träumchen und hat dem heutigen Sieg der Schweizer an der Fussball-WM ein Krönchen aufgesetzt. 😉

PS: Man kann natürlich Rub, Mayonnaise und BBQ-Sauce auch selbst machen. Dafür war ich aber dieses Weekend angesichts der anderen Zutaten ein bisschen zu faul…

Pulled Pork Burger Weekend Special Teil 4: Coleslaw

Kein Pulled Pork ohne Coleslaw!

Hier ein relativ einfaches Rezept für einen creamy Coleslaw, die ich irgendwann mal zusammenimprovisiert habe und gleich beim ersten Versuch super angekommen ist.

Dazu braucht’s:

Zutaten_slaw– 1 kleiner geraffelter Weisskohlkopf und 1 geraffeltes Rüebli (oder ein fertiger Coleslaw Mix)
– 1 rote Zwiebel
– rund 4 gehäufte EL japanische Mayonnaise
– 1 EL Apfelessig
– 1 EL Haushaltszucker
– 1/2 TL Selleriesalz
– 1 Spritzer Löwensenf
– 1 TL Knoblauchpulver
– 1 paar Umdrehungen Pfeffer

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Zutaten für’s Dressing verrühren, Zwiebeln, Weisskohl und Rüebli unter das Dressing heben, fertig.

slawNun fehlt eigentlich nur noch das Fleisch… 😉

 

Pulled Pork Burger Weekend Special Teil 3: Das Brötchen

Kein Burger ohne ein anständiges Brötchen!

Sind wir ehrlich, die gekauften Burgerbrötchen von Coop und Migros sind nicht wirklich der Bringer.

Was aber ganz wunderbar funktioniert, sind diese Burger Buns aus Briocheteig!

Für etwa 10 Buns braucht ihr:

zutaten_bun– 4 EL Milch
– 1 Würfel Frischhefe
– 40g Zucker
– 10g Salz
– 80 g weiche Butter
– 500g Mehl Typ 550 (gibt’s in der Schweiz meines Wissens nur bei Alnatura. Mit normalem Weissmehl werden sie weniger luftig)
– 2 Eier
– 2 EL Kaffeerahm
– Sesam

Die Zubereitung seht ihr unten in der Galerie. Für die einzelnen Schritte einfach auf das Bild klicken.

Pulled Pork Burger Weekend Special Teil 2: Zwiebel Pickles

So. Nachdem die Küche eh schon nach Essig riecht, kommen noch eine zweite Sorte Pickles dazu: Zwiebeln!

Um 2 Gläser à 250ml mit Pickles zu füllen, braucht’s:

Zutaten_zwiebeln– 5 rote Zwiebeln
– 6 dl Rotweinessig
– 300g Haushaltszucker
– 1 Stange Zimt
– 1 TL Fenchelsamen
– 1 TL Koriandersamen
– 1 Lorbeerblatt
– 4 Gewürznelken

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden.

Die restlichen Zutaten in einer Pfanne aufkochen, die Temperatur reduzieren und 20 Minuten ziehen lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Flüssigkeit durch ein Sieb über die Zwiebeln giessen und gut vermischen. Nun alles in die Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

zwiebeln

Hiermit hätten wir schon mal die Pickles für den Burger zusammen.

 

Pulled Pork Burger Weekend Special Teil 1: Gurken Pickles

Da ich hier in den letzten 3 Wochen vor allem Salate und Drinks gepostet habe, verwöhne ich euch dieses Wochenende mit einem Pulled Pork Burger.

Der Mensch lebt nicht vom Fleisch allein, deshalb beginne ich dieses Special mit der wohl umstrittensten Burgereinlage: Saure Gurken.

Die Gurken müssen über Nacht im Kühlschrank ruhen. Wenn ihr also meinen Burger nachbauen wollt, solltet ihr da ein wenig vorausplanen. Dafür sind sie dann im Kühlschrank etwa 14 Tage haltbar.

Für 3-4 250ml-Gläser Gurken braucht’s:

zutaten_gurken– 2 Salatgurken
– 1 kleine gelbe Zwiebel
– 60g Salz
– 1dl lauwarmes Wasser
– Eiswürfel (2 gefüllte Formen oder aus etwa 3dl Wasser)
– 8dl Kräuterweinessig
– 400g Zucker
– 1 EL gelbe Senfkörner
– 1 TL gemahlenen Kurkuma
– 1 TL Senfpulver
– 1 Bund Dill

Die Gurken erst waschen, die Enden abschneiden und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Dann eine geschälte Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Das Salz mit dem lauwarmen Wasser mischen, bis es sich aufgelöst hat. Die Gurken, Zwiebeln, Salzwasser und 1 Liter kaltes Wasser in einer Schüssel vermischen und 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zeit Essig, Zucker, Senfkörner, Senfpulver und Kurkuma in einem Topf zum Kochen bringen, die Temperatur reduzieren und 4 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und 20 Minuten auskühlen lassen.

Nun die Gurken und Zwiebeln abschütten und zurück in die Schüssel geben. Die Blättchen vom Dill abzupfen und zu den Gurken geben und dann die Essigmischung in die Schüssel geben und alles gut mischen.

Alles schön zudecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Mischung am nächsten Tag in saubere Einmachgläser füllen. Dabei darauf achten. dass die Gurken komplett in der Flüssigkeit liegen. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

Voilà!

GurkenSüss-sauer und knackig – deutlich besser, als fertig gekauft. Und vielleicht überzeuge ich damit auch die „Big Mac ohne Gurke“-Fraktion?